YouTube bietet für seine Creator neue Monetarisierungsmöglichkeiten

Die Videoplattform YouTube erweitert die eigenen Guidelines und erlaubt ab sofort Ads in verschiedenen neuen Content-Typen.

Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten für Werbetreibende Ads zu platzieren und gleichzeitig profitieren YouTube Produzenten (Creator) davon, mit ihren erstellten Inhalten leichter Geld zu verdienen.

Wie wir bereits in unserem Blog Beitrag vom 8. Mai 2020 angekündigt hatten, bietet YouTube nun seinen Creators neue Ads in verschiedenen Content-Formaten, so dass diese ihre Kanäle effektiver monetisieren können.

Win Win für Produzenten sowie für Werbetreibende

Gute Nachrichten für YouTube Content-Produzenten (Creator): Nachdem YouTube seine Guidelines für das Partner Programm gelockert hat, erlaubt YouTube ab sofort Werbeschaltungen in zahlreichen neuen Formaten. Damit erweitert die Videoplattform die Monetarisierungsmöglichkeiten für Influencer und Kreative auf der einen Seite. Auf der anderen Seite können Unternehmen nun Ads in Videos schalten, bei denen dies zuvor nicht möglich war und so neue Zielgruppen ansprechen.

Update für das YouTube Partner Programm: Mehr Content-Formate können nun umfänglich monetarisiert werden

Die Videoplattform erweiterte die Clip-Formate, die von Creatorn vollständig – und nicht mehr nur teilweise – monetarisiert werden können.

Für Creator bedeuten die veränderteren und Advertiser-freundlichen Regelungen, dass sie nun mehr Revenue über bestimmte Videoformate generieren können. Zu den neuen Content-Typen gehören unter anderem:

  • Bildungsvideos (Dokumentationen, News und Lehrvideos)
  • Clips mit kontroversen Inhalten (diskussionswürdige gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Standpunkte werden in dem Video reproduziert)
  • Videos, die in die Kategorie „Adult Humor“ fallen (Clips, die beispielsweise das Thema Dating für Erwachsene humorvoll behandeln)

Durch die neuen Erweiterungen bzw. Lockerungen der Guidelines ergeben sich nicht nur Chancen für Unternehmen und deren Brands, neue Zielgruppen zu erreichen, sondern erhöht auch das Risiko, dass Ads in einem für das Unternehmen unangebrachten Videokontext ausgespielt werden. Marketer sollten daher nun verstärkt darauf achten in welchem Kontext die eigenen Ads zu sehen sind.

Besserer Überblick durch neu eingeführtes Farbschema

Um den Unternehmen und Produzenten eine bessere Übersicht zu verschaffen, welcher Content nun umfassend zur Umsatzgenerierung genutzt werden kann, hat YouTube ein Farbschema innerhalb des YouTube Studio eingeführt:

  • Grünes Icon: Das Video darf vollständig monetarisiert werden
  • Gelbes Icon: Im Video werden ausgewählte oder keine Ads geschaltet
  • Rotes Icon: Das Video kann nicht für Monetarisierungszwecke genutzt werden
  • Graues Icon: Das Ausspielen von Ads ist nicht möglich, da der Creator diese Option ausgeschaltet hat

Wie das Farbschema funktioniert und welche Neuerungen die erweiterten Guidelines noch mit sich bringen, erklärt ein YouTube-Vertreter in einem Video auf dem Creator Insider Channel.

In diesem Zusammenhang ist möglicherweise auch unser Blogartikel vom 8. Mai 2020 für Dich interessant.

 

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Über den Autor

geboren im Dezember 1977 in Offenbach, gründet Christian Basler im März 2000 als alleiniger Gesellschafter die in Frankfurt am Main ansässige Online-Marketing Agentur VISIO.7. Seither beschäftigt er sich mit Online-Marketing, berät mittelständige und große Unternehmen insbesondere bei der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen sowie bei der Conversionoptimierung und der Effizienzsteigerung von Google AdWords Kampagnen.Christian Basler verantwortet die operative Geschäftsführung der Agentur sowie den Ausbau von Kundenbeziehungen. Die Agentur zählt laut dem iBusiness Ranking (Hightext Verlag) zu den Top 100 SEO/SEA Agenturen in Deutschland.Darüber hinaus ist Christian Basler auch engagiert in der Fokusgruppe 'Search' des Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. und Teil des SEA Expertenrats des BVDW, der unter anderem die Prüfungen für das vom BVDW vergebene SEA Agentur Zertifikat abnimmt.Christian Basler ist außerdem Mitglied im Ausschuss für Informationswirtschaft der IHK Frankfurt am Main. Als Buchautor und Online-Marketing Experte ist er außerdem als Speaker bei Kongressen, Symposien und Think Tanks zu Gast. Mehr Informationen zu Christian Basler