Welche Faktoren sorgen für Vertrauen beim Online-Shopping?

Welche Faktoren sind dafür entscheidend, dass Kunden auf einer Shopping-Seite einen Kauf abschließen? Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Faktoren ausschlaggebend sind damit der Kunde einem Online-Shop vertraut und was die Nutzer abschreckt.

Welche Faktoren sind aber für die Vertrauensbildung am wichtigsten? Und was verunsichert die Käufer und nervt sie so, dass sie schnell wieder abspringen?
Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen hat addictivetips.com rund 4.500 Usern eine weltweite Umfrage durchgeführt. Darin wurden die Befragten aufgefordert, fünf vertrauensbildende Indikatoren und fünf Nerv-Faktoren von Websiten zu benennen.

Nutzer sind ungeduldig

Wenn Nutzer einer Website mißtrauen oder aber mit der Ladezeit der Website unzufrieden sind, verlassen sie bereits nach 10 bis 20 Sekunden die Website.

Bekannte Zahlungsmethoden strahlen Vertrauen aus

Am wichtigsten für einen erfolgreichen Online-Kauf ist demnach, dass übliche Zahlungsmethoden aufgeführt werden. So gaben 77% der Nutzer an, sie würden den Einkauf abbrechen, wenn keine bekannten Zahlungsmethoden angeboten würden.

Bewertungen anderer Nutzer sind wichtig

Für 62% der Befragten ist es entscheidend, dass die Beurteilungen Vertrauen ausstrahlen. Dabei geht es nicht unbedingt nur um gute Bewertungen zu den jeweils angebotenen Artikeln, sondern dass diese authentisch wirken, leicht gefunden werden und nachvollziehbar sind.

Anerkannte Qualitätssiegel

Der dritte wichtiger Faktor ist, dass anerkannte Qualitätssiegel vorhanden sind. Denn diese bürgen gewissermaßen für einen sicheren Checkout, reibungslose Bezahlung und einen unbedenklichen Umgang mit Daten.

Kontaktmöglichkeiten und verschlüsselte Datenübertragung

Weitere wichtige Punkte sind die Übertragung via SSL-Verschlüsselung und die Angabe einer Adresse sowie einer Telefonnummer oder weiterer Kontaktmöglichkeiten. Auch Social-Media Aktivitäten strahlen uf die Nutzer Betrauen aus.

Besonders PopUp Banner und Rechtschreibfehler wirken sich negativ auf das Vertrauen aus

Abschreckend auf einer Website wirken hingegen Pop-up-Banner (80 Prozent) und Rechtschreibfehler (76 Prozent). Online Shops, auf denen sofort irgendwelche Banner aufpoppen oder wo es von falschen Schreibweisen wimmelt, lassen unter den Nutzern offenbar die Alarmglocken klingeln.

Zweifel an der Seriosität wecken auch wenig gängige Zahlungsarten (69 Prozent). Hohe Nervfaktoren haben zudem langsame Ladezeiten, defekte Links, oder die übermäßige Verwendung von Stock-Fotos.

Ergebnisse der Befragung im Detail

77%Bekannte Zahlungsarten
62%Bewertungen anderer Nutzer
59%Anerkannte Gütesiegel, wie Trusted Shops, TüV, etc.
55%SSL-Zertifikat zur verschlüsselten Datenübertragung
54%Angaben zur Adresse und Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer, etc.
50%Offenlegung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
46%Social-Media Aktivitäten
44%Funktionales Webdesign und gute Usability
42%Anzahl der Social-Media Follower
39%Hochwertige (Produkt)Fotos

 

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