E-Commerce Unternehmen steigern Umsätze während der Corona-Krise

Als Gewinner der Corona-Krise gehen E-Commerce Unternehmen hervor. Während andere Unternehmen mit starken Einbußen kämpfen wachsen die Umsätze im E-Commerce deutlich.

So konnten unter anderem Unternehmen wie Shopify oder der Zahlungsanbieter PayPal ihre Umsätze deutlich steigern, wie aktuell veröffentlichte Geschäftszahlen zeigen.

Branchenexperten gehen davon aus, dass sich durch die Corona-Krise das Konsumverhalten nachhaltig verändert hat und E-Commerce Unternehmen dadurch auch langfristig profitieren dürften.

PayPal: Nettogewinn steigt um 86 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar

Steigende Ausgaben im Online-Handel bescheren dem Online-Bezahldienst PayPal inmitten der Corona-Krise starke Geschäftszahlen. Das abgewickelte Zahlungsvolumen kletterte um 29% auf 222 Milliarden US-Dollar, wodurch PayPal seinen Nettogewinn im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um 86% auf 1,5 Milliarden US-Dollar steigern konnte. Die aktuell veröffentlichten Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen der Anlegen und die Aktie verzeichnete nachbörslich deutliche Kursgewinne. Auch für das laufende Vierteljahr zeigte sich PayPal relativ zuversichtlich und stellte ein Umsatzwachstum von 23 Prozent in Aussicht und einen Gewinnanstieg von ca. 20%.

E-Commerce-Anbieter Shopify kann Umsatz fast verdoppeln

Auch der kanadische Anbieter von E-Commerce-Lösungen Shopify steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal während der Corona-Krise deutlich. Zwischen April und Juni stieg der Umsatz um 97% auf 714,3 Millionen US-Dollar. Wie Konzernchef Tobi Lütke mitteilte stieg die Zahl der mit der Plattform erstellten Online Shops im Vergleich zum Vorquartal um 71%. Analysten hatten mit 512 Millionen US-Dollar gerechnet, somit übertraf der Anbieter von Online-Shop Lösungen ebenfalls die Erwartungen. Im vorbörslichen Handel an der Nasdaq legte die Aktie um mehr als elf Prozent auf 1.094 US-Dollar zu. Nach Unternehmensangaben stieg das Bruttohandelsvolumen im Vergleich zum Vorjahresquartal durch die Covid-19 Pandemie von 16,3 Milliarden auf 30,1 Milliarden US-Dollar und übertraf die Wachstumserwartungen um mehr als das Doppelte.

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