So verhindern Influencer eine Abmahnung wegen Schleichwerbung

Neuerdings muss alles bei Instagram mit „Werbung“ gekennzeichnet werden, wo auch nur Ansatzweise eine Marke erkennbar ist. Denn es besteht der Vorwurf von Schleichwerbung durch Instagram Postings.

Da es im Social Media Bereich sehr undurchsichtig mit der Rechtssprechung ist, ist es vor allem für Influencer wichtig zu wissen, wie ein Beitrag korrekt als Werbung gekennzeichnet wird. Im Grunde kann gesagt werden, das alles was als Geschenk, Leihgabe oder per Zahlung erhalten wurde und in einem Beitrag präsentiert wurde als Werbung gekennzeichnet werden muss. Aber auch Produkte, die selber gekauft worden sind und auf freiwilliger Basis präsentiert werden, sind von nun an Kennzeichnungspflichtig.

Wenn ein Influencer die Beiträge nicht richtig kennzeichnet, können Abmahnungen oder Bußgelder die Folge sein. Die Kennzeichnung muss außerdem deutlich mit dem Wort „Anzeige“ oder „Werbung“ erfolgen, sodass eine dritte Person es erkennt. Des weiteren muss ein Bezug zum Unternehmen hergestellt werden, sodass auch hier es sich als Werbung abgrenzt.

Werbliche Inhalte müssen als solche gekennzeichnet werden, egal auf welcher Plattform und in welcher Form.

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