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Seeding

Als Seeding (dt. sähen) bezeichnet man das streuen bzw. verbreiten von eigenen Inhalten in verschiedenen Medien, wie z.B. sozialen Netzwerken (Social-Media).

Soziale Netzwerke eignen sich deshalb so gut zum Verbreiten von Inhalten, da sie eine hohe Reichweite erzielen, indem beispielsweise Nutzer im Idealfall die Information durch Teilen und Weiterleiten wie einen Virus streuen um einen gewissen Hype (auch Buzz gennant) zu erzeugen. Da sich hierfür die sozialen Netzwerke (Social-Media) sehr gut eignen, wird in diesem Fall auch oft vom Social-Seeding gesprochen.

 

 

 

Segmentierung

Durch die Segmentierung kann man unterschiedliche Zielgruppen definieren und gezielter auswerten und gezielter ansprechen. Die Segmentierung kommt häufig bei der Nutzerdaten Analyse aber auch bei Marketing Aktionen, beispielsweise im E-Mail Newsletter Marketing zum Einsatz. Um eine bestimmte Nutzer- oder Kundengruppe zu analysieren segmentiert man zuvor nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. ob jemand bereits gekauft hat und Kunde ist, welche Produkte Nutzer*innen gekauft haben oder ob sie Neukunden sind. Mit solchen Unterscheidungen lässt sich das Nutzerverhalten dann gezielter auswerten oder aber die Nutzer zielgenauer ansprechen. Beispielsweise kann man potentielle Neukunden mit einer Rabatt-Aktion überzeugen zu kaufen oder bestehende Kunden zum Wiederkauf animieren oder Up-Selling oder Cross-Selling Aktionen zum Kauf weiterer Produkte überzeugen.

Folgend eine Auflistung von Beispielen zu Nutzer-Segmentierung:

  • Abonnenten-Engagement: Segmentieren Sie nach Interaktionen wie Öffnungen und Klicks, um die Versandfrequenz anzupassen und Engagement zu maximieren.
  • E-Mail-Anbieter: Passen Sie Ihre Nachrichten an die Spezifikationen verschiedener E-Mail-Plattformen an, um die Zustellbarkeit zu verbessern.
  • Gerätetyp: Optimieren Sie das Design Ihrer E-Mails für mobile und Desktop-Nutzer.
  • Öffnungszeit: Versenden Sie E-Mails basierend auf den bevorzugten Interaktionszeiten der Abonnenten.
  • Geografische Lage: Nutzen Sie geografische Segmentierung für lokale Angebote und zeitlich abgestimmte Nachrichten.
  • Demografische Daten: Berücksichtigen Sie bei B2C und B2B unterschiedliche demografische Merkmale wie Alter, Geschlecht oder Branche.
  • Interessen: Lassen Sie Abonnenten ihre bevorzugten Nachrichtentypen wählen oder analysieren Sie ihre bisherigen Interaktionen.
  • Werte: Verstehen Sie die Beweggründe und Bedürfnisse Ihrer Abonnenten, um emotional ansprechende Inhalte zu erstellen.
  • Kaufphase: Passen Sie die Nachrichten an die jeweilige Phase im Kaufzyklus der Abonnenten an.
  • Kaufverhalten: Segmentieren Sie nach Produktpräferenzen, Kaufhäufigkeit und -dringlichkeit.
  • Vergangene Käufe: Bieten Sie gezielte Cross-Sells, Upsells oder verwandte Produkte basierend auf vergangenen Käufen an.
  • Listenalter: Differenzieren Sie zwischen neuen und langjährigen Abonnenten, um die Beziehung zu jeder Gruppe zu stärken.

SEM

SEM steht für Search Engine Marketing und ist ein fester Bestandteil im Online-Marketing. SEM umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Website über Suchmaschinen. SEM stellt somit auch den Oberbegriff für die Disziplinen SEO und SEA dar. Suchmaschinenmarketing (SEM) unterteilt sich somit in die beiden Bereiche Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Optimization (SEO) unterteilt.

 

Sentiment

Ein Sentiment entspricht der Stimmung eines Postings. Ein Eintrag kann neutral, positiv oder negativ gestimmt sein.

SEO

SEO steht für Search Engine Optimization (dt. Suchmaschinenoptimierung) und bezeichnet Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Platzierung einer Webseite in den organischen Suchergebnissen (organic search) von Suchmaschinen zu verbessern.

SEO Maßnahmen lassen sich in folgende Gruppen gliedern:

  • On-Page Optimierung
  • Off-Page Optimierung
  • User Signals Optimierung
  • Social Signals Optimierung (Social-SEO)

Siehe hierzu auch weiterführende Informationen auf unserer Website.

Die Besonderheit dieses Marketingkanals liegt einerseits, in dem durch die Transaktionsnähe bedingten hohen Wert des Suchmaschinentraffics. Suchmaschinenoptimierung kann also potenziell sehr günstigen und damit profitablen Traffic liefern. Anders als bei SEA sind SEO Maßnahmen sind als ‚echte‘ Investition zu betrachten. Allerdings ist heutzutage auch die Konkurrenz entsprechend stark und die Ansprüche der Suchmaschinen an hochwertigen Content führen dazu, dass SEO immer aufwändiger wird.

SERP

SERP steht für „Search Engine Result Page“ (dt. Suchergebnisseite) und beschreibt die Google Suchergebnisseite die erscheint, nachdem man bei Google nach einem bestimmten Suchbegriff sucht.

Share

Ein Nutzer kann über den Share-Button Inhalte in online Netzwerken, wie z.B. Facebook, weiterempfehlen.

Share of Voice

Share of Voice ist eine Kennzahl im Online-Marketing. Sie bezieht sich auf den Anteil an der gezeigten Werbung unter den verschiedenen Werbetreibenden. Wenn z. B. vier Werbetreibende auf einer Website eine Werbefläche belegen bzw. dort Werbung schalten, erhält jeder einen Anteil von 25 % an den tatsächlich geschalteten Anzeigen. Diese Methode stellt sicher, dass eine Anzeige nicht öfter gesehen wird als die anderen drei. Da üblicherweise die Anzahl der Werbetreibenden begrenzt ist, wird durch die Nutzung des Share-of-Voice-Modells die Werbungsanzeige optimiert.

Anders ist das übrigens bei den allermeisten Pay-per-Click (PPC) Anzeigen, wie beispielsweise den Paid-Ads von Google. Die auf der Google Suchergebnisseite (SERP) vorhandenen Werbeflächen lassen sich durch Google Ads (vormals Adwords) mit Anzeigen belegen, die Belegung bzw. Verteilung der Werbeflächen erfolgt bei Google jedoch auf Basis eines Gebotssystems, was bedeutete, dass die Anzeigenflächen in einer Art Auktionsmodell versteigert werden. Der Bieter, der zu einem bestimmten Suchbegriff, das höchste Cost-per-Click (CPC) Gebot abgibt und deren Qualitätsfaktor am höchsten ist , dessen Anzeige wird ausgespielt. Google war der erste Anbieter der seine Werbefläche auf Basis eines solchen Modells verkauft hat und sicherte sich mit dieser Innovation die heutige Marktführung als Vermarkter von PPC Ads.

 

Shitstorm

Kommt es dazu, dass ein Konsument sich in sozialen Netzwerken negativ über ein Produkt oder Unternehmen äußert oder kritisch auf einen Beitrag des betroffenen Unternehmens reagiert, kann es sein, dass sich diese Meinung rasch verbreitet und Nachahmer findet, die sich ebenfalls ähnlich negativ dazu äußern. Dies nennt man dann einen Shitstorm. Die Konsumenten erlangen durch die Sozialen Medien so, eine völlig neue, nie zuvor dagewesene Macht. Unternehmen sollten daher auf einen solchen Fall vorbereitet sein, damit umgehen können und entsprechend souverän reagieren.