Brand
Der Begriff Brand (Engl.) steht im Deutschen für Marke.
Der Begriff Brand (Engl.) steht im Deutschen für Marke.
Als Brand Evangelists bezeichnet man sog. Markenbotschafter, Personen die für Produkte einer bestimmten Marke werben. Dies können prominente Testimonials sein, wie z.B. Sportler die für Produkte ihrer Sponsoren werben. Idealerweise verfügen die Band Evangelists über einer große Reichweite innerhalb einer relevanten Zielgruppe und werden daher auch oft als Influencer bezeichnet. Für Marken gilt es diese Influencer zu identifizieren und als Markenbotschafter zu gewinnen, um so einen positiven Einfluss auf die jeweilige Zielgruppe nehmen zu können. Denn wenn andere positiv über ein Unternehmen oder eine Marke reden, ist dies immer authentischer und glaubwürdiger als reine Werbung.
Brand Safety, auf Deutsch Markensicherheit, umfasst Praktiken und Tools, die sicherstellen, dass Werbeanzeigen in einem passenden Werbeumfeld erscheinen. Dies soll verhindern, dass Anzeigen in Umfeldern erscheinen, die der Markenbotschaft widersprechen oder negative Assoziationen hervorrufen.
Markensicherheit, auch bekannt als Brand Safety, bezeichnet Strategien und Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Werbeanzeigen in einem geeigneten und markenfreundlichen Umfeld erscheinen. Dies schützt das Markenimage vor negativen Assoziationen.
Die Markensicherheit ist essenziell, um zu verhindern, dass Anzeigen in problematischen Kontexten erscheinen, wie z.B. auf Webseiten mit pornografischen Inhalten, Hassreden, Gewalt oder illegalen Aktivitäten. Der Schutz des Markenimages und das Vertrauen der Kunden stehen dabei im Mittelpunkt.
Websites, Foren, Apps und Plattformen mit folgenden Inhalten gelten per se als nicht-markenkonform für die Schaltung von Anzeigen, da sie die Brand Safety gefähreden:
Markensicherheit ist ein entscheidender Faktor im digitalen Marketing, um das Markenimage zu schützen und das Vertrauen der Kunden zu bewahren. Durch den Einsatz von Technologien und sorgfältiger Planung können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Werbebotschaften in sicheren und passenden Umgebungen erscheinen.
Der Begriff Brand-Bidding kommt aus dem Performance-Marketing, insbesondere Search-Engine-Advertising (SEA).
BeimBrand Bidding bieten Unternehmen oder Affiliates bei einem Suchmaschinenbetreiber gezielt auf bestimmte Keywords der eigenen Marke und / oder der eines Konkurrenten, so dass seine Anzeige neben den Suchergebnissen erscheint. Ziel ist es, den Traffic der fremden Marken, der via Google Ads (oderähnlichen Plattformen mit dem Keyword-Advertising-Prinzip) generiert wird, für sich zu gewinnen.
Die Idee dahinter ist es, potentielle Kunden zu erreichen, die gezielt nach einem (am Markt bekannteren) Wettbewerber oder nach Alternativen zu dem Wettbewerber suchen. Diesen Nutzern wird dann das eigene Unternehmen und deren Produkte bzw. Dienstleistungen vorgeschlagen.
Von Brand-Bidding spricht man immer dann, wenn ein Unternehmen Anzeigen auf fremde Markennamen bucht. Dieser werden dann z.B. in den Google Suchergebnissen angezeigt, wenn jemand nach dem Markennamen sucht.
Beispiel:
Sofern Adidas zu einer fremden Brand bzw. Marke eines Wettbewerbers, wie beispielsweise „Nike“ Anzeigen schalten würde, wird dem Nutzer (bei Google) auf die Suche nach „Nike“ die Adidas Anzeige angezeigt werden.
RECHTLICHER HINWEIS:
(Folgende Angaben sind ohne Gewähr)
Grundsätzlich ist das Brand Bidding auf fremde Marken laut eines Urteils des BGH von 2011 erlaubt, allerdings darf der Name der Marke nicht im Anzeigentext auftauchen und auch eine Verwechslungsgefahr durch die Landingpage nicht bestehen. Markenrechtsmissbräuche lassen sich beispielsweise über Monitoring-Tools aufdecken.
Anmerkung: Dieser Hinweis stellt keine Rechtsberatung dar, somit kann keine Haftung auf Richtigkeit sowie Vollständigkeit übernommen werden.
Ein Breadcrumb kann Nutzern als Navigation die Orientierung auf einer Webseite erleichtern. Oftmals im oberen Teil einer Seite angeordnet, zeigt es dem Besucher auf welcher Seite er sich gerade befindet, lässt ihn aber auch seinen Weg dahin nachvollziehen. So kann er auch einfach wieder zu eine der vorherigen Seiten zurückkehren oder den Kontext der Seite im Gesamtinhalt erkennen. Der Besucher hinterlässt eine Art Spur, so wie Hänsel und Gretel in ihrem berühmten Märchen, die mit verteilten Brotkrümeln (= engl. „Breadcrumb“), den Weg zurück finden wollten. Aus SEO Sicht sind Breadcrumbs hilfreich, da sie die interne Verlinkung erhöhen, des Weiteren sind sie positiv für Spider, weil sie es dann leichter haben die Seite zu crawlen und zu indexieren.
Ein Briefing ist eine Besprechung oder Zusammenfassung von Projektanforderungen. Ein Marketing Briefing enthält neben Informationen zum beworbenen Produkt und der Zielgruppe auch Informationen zu den gewünschten Leistungen und strategischen Zielen die erreicht werden soll.
Browser (auch Beb-Browser genannt) sind Programme die es ermöglichen Websites aufzurufen. Durch Eingabe in das Brwoserfenster, kann im Internet gesurft werden, also das World Wide Web „durchgeblättert“ (= engl. browse) werden. Webbrowser sind in der Regel auf jedem Computer oder mobilem Endgerät vorinstalliert, die bekanntesten heißen Google Chrome, Internet Explorer und Mozilla Firefox.
Die Brutto-Reichweite ist die Summe aller erzielten Kontakte bzw. Kontaktchancen von Personen mit einem Medium oder mehreren Medien. Medien können sowohl TV, Radio als auch Out of Home Plakate oder Werbemittel darstellen. Die Reichweite wird in Millionen oder Prozent (GRP) ausgewiesen und basiert beispielsweise im TV auf der Sehbeteiligung. Auch bei Werbemaßnahmen in Online-Medien lässt sich die Reichweite ermitteln, ist aber im Online-Marketing eher eine untergeordnete Kennzahl.
Sofern Netto-Reichweite und Durchschnittskontakte bekannt sind, lässt sich die Brutto-Reichweite mit der folgenden Formel errechnen:
Brutto-Reichweite = Netto-Reichweite x Durchschnittskontakte
Bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien werden die einzelnen Reichweiten ohne Berücksichtigung interner Überschneidungen und externer Überschneidungen addiert. Während bei der Brutto-Reichweite somit nicht berücksichtigt wird, ob immer wieder dieselben Personen den Werbekontakt haben, lässt sich mit der Netto-Reichweite eine Aussage darüber treffen wieviele (unterschiedliche) Personen mit der Werbekampagne erreicht wurden bzw. Kontakt hatten.