A/B-Test

A/B-Tests werden genutzt um die Performance zweier Optionen (Kampagnen, Werbemittel, etc.) miteinander zu vergleichen.

Der größte Vorteil von Online-Marketing im Vergleich zu konventionellen Marketing ist die Messbarkeit. Daher nutzt man im Online-Marketing häufig die Möglichkeit mittels A/B-Tests verschiedene Kampagnen, Werbemittel und Landingpages miteinander zu vergleichen.

Anwendungsmöglichkeiten von A/B-Tests:

A/B-Tests werden häufig eingesetzt um Werbemittel wie z.B. Display Ads oder AdTexte einer Cost-per-Click (CPC) Kampagne zu vergleichen. Gleiches gilt für E-Mail Marketing, auch hier kann man zwei unterschiedlich gestaltete Mailings gegeneinander laufen lassen um zu testen welche Variante eine bessere Performance erzielt.

A/B-Tests lassen sich auch bei der Conversionrate-Optimierung (CRO) einsetzen, um die Performance von Landingpages zu beurteilen und gezielt zu optimieren. So lassen sich nach und nach Elemente so optimieren, dass eine bestmögliche Umwandlung (Conversion) von Landingpage Besuchern zu Abschlüssen (Leads oder Sales) erzielt werden.

Die Performance bemisst sich an folgenden KPI’s:

Bei AdTexte (Anzeigentexte) und Mailings bemisst sich der Erfolg nach der erreichten Klickrate der Click-Through-Rate (CTR).

Bei Landingpages bemisst sich der Erfolg nach der erzielten Conversionrate, also der Umwandlungsrate von Besuchern  (bzw. Kampagnen-Klicks) zu Conversions (bzw. Actions) in Form von Leads oder Sales.

Weiterführende Informationen:

Mehr Informationen zur erfolgreichen Durchführung von A/B-Tests.

Above the Fold

Above the Fold wird der Bereich einer Webseite genannt, der für den Nutzer ohne zu scrollen sichtbar ist. Seitenbetreiber versuchen wichtige Informationen möglichst in diesem Abschnitt zu platzieren. Auch ein Call-to-Action (CTA) sollte innerhalb diesen Bereiches platziert werden um möglichst viele Conversions zu generieren. Ursprünglich stammt der Audruck „Über der Falz“ der Zeitungswelt und beschreibt den sofort sichtbaren Teil des Titelblatts, welcher Leser zum Kauf animieren soll.

Accelerated Mobile Pages (AMP)

AMP steht für Accelerated Mobile Pages. Dabei handelt es sich um speziell für die mobile Nutzung optimierte Websites. Accelerated Mobile Pages verfügen über eine geringere Datenmenge, so dass sich die Ladezeiten auf mobilen Endgeräten verringern lassen, um so eine bessere User Experience zu erzielen. AMPs lassen sich mit einer bestimmten HTML Version (AMP HTML) erstellen.

Ad Exchange

Ad Exchange / Ad Networks bezeichnet Online-Marktplätze, auf denen Werbeflächen für Display Ads (Banner) versteigert werden. Webseitenbetreiber (Publisher) bieten dabei ihre Werbeflächen an, welche von Werbetreibenden (Advertiser bzw. Merchants) für ihre Werbemittel wie Banner oder Video Ads gekauft werden können. Über einen automatisierten Prozess wird zwischen den beiden Marktteilnehmern vermittelt. Der Preis wird in Echtzeit aus den Angaben über Angebot und Nachfrage berechnet, auch Real-Time Bidding genannt. Die Vergabe der Werbefläche funktioniert wie eine Auktion: Dem Höchstbietenden wird die Nutzung der Werbefläche schließlich zugesprochen.

Ad Impression

Ad Impressions stehen für die Anzahl an Einblendungen einer Werbeanzeige (Ad) im Internet. Die Messgröße beantwortet die Frage, wie oft eine geschaltete Anzeige von Nutzern gesehen worden ist.

Ad Network

Ad Network, im Deutschen auch Werbenetzwerk genannt, ist zuständig für die Vermittlung zwischen Advertisern (Werbetreibenden) und Publishern (Webseitenbetreibern). Das Netzwerk ist hauptsächlich zuständig für den Handel von Werbeflächen. Der Verkauf erfolgt, indem sich sowohl Publisher mit freien Werbeflächen, als auch Advertiser, die nach Werbeflächen suchen, an das Ad Network wenden. Ein bekanntes Beispiel ist Google AdWords.

Formen von Ad Networks:

Vertikales Netzwerk
Die Anzeige der Werbeflächen ist vom Advertiser steuerbar, was für den Advertiser äußerst qualitativen Traffic bedeutet. Diese Art von Ad Network wird vorrangig von größeren Marken genutzt.

Blindes Netzwerk
Dies ist eine günstige Variante, die allerdings von Transparenz mangelt. Der Advertiser besitzt keinerlei Steuerungsmöglichkeiten.

Targeted Netzwerk
Bei dem gezielten Netzwerk werden die Werbeflächen nach Verhalten und Kontext ausgewählt.

Ad Server

Ad Server dienen zum ausspielen von Werbemittel auf bestimmten Webseiten. Des weiteren dienen diese Webserver unter anderem zu Überwachung der Performance einer Display Ad Kampagne, indem sie Daten über Impressionen und Klicks speichern. Es gibt zwei verschieden Formen von Ad Servern. Zum einen existieren lokale Ad Server, bei denen Publisher und Werbetreibende identisch sind. Zum Anderen werden remote Ad Server verwendet, wenn das Werbemittel bei verschiedenen Publishern ausgespielt werden soll.

Ad View

Von einem Ad View, oder auch Ad Impression genannt, wird gesprochen, wenn ein Nutzer ein Werbemittel über eine Webseite sichtet. Ad Server liefern das Werbemittel nicht nur aus, sondern führen auch Statistik über die gesamten Sichtungen. Ein Ad View gehört zu den wichtigsten Kennzahlen im Online Marketing und misst den Kontakt mit einem Werbemittel bzw. deren Reichweite.

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