Instagram und Pinterest erweitern das Angebot mit Shopping-Buttons

Seit dieser Woche können Nutzer die Looks von Promis, Influencern und Idolen nachshoppen.

Dabei stellt sich die Frage, ob dieses neue Angebot bei den Nutzern überhaupt ankommt. Anhand eines Einkaufstaschen-Symbols erkennen Nutzer die entsprechenden Beiträge. Die Produkte im Bild sind mit Preisschildern markiert, auf denen alle wichtigen Produktinformationen zu finden sind. Das Produkt kann der Nutzer dann in seinen Warenkorb im In-App Browser hinzufügen. Im gleichen Prinzip funktioniert auch das „Shop the Look“ Angebot von Pinterest.

Die Produkte werden auf der Pinnwand-Plattform mit einem weißen Punkt gekennzeichnet. Wenn der Nutzer auf den weißen Punkt klickt, wird er auf den entsprechenden Onlineshop weitergeleitet und erhalten gegebenfalls auch Empfehlungen zu ähnlichen Produkten. Anlässlich des Launch zu dieser neuen Funktion, kooperiert Pinterest in Deutschland mit vielen Influencern.
Vor allem Agenturen erfreuen sich über die neue Möglichkeiten, die Plattformen für den E-Commerce zu öffnen. Es zeigt, dass In-App-Shopping für die Customer Journey immer wichtiger wird, da beide Plattformen als sehr inspirierend gelten. Ein weiterer Vorteil ist, dass ab sofort der Traffic zielgerichteter gesteurt werden kann und auch nach Abschluss der Kampagne gemessen werden kann. In Zukunft kann die gesamte Customer Journey von der Inspiration bis zum Kauf innerhalb von Instagram abgebildet werden. Unternehmen können in einem organischen Beitrag bis zu fünf Produkte mit ihrem Onlineshop verknüpfen. Somit bleibt der Umweg über den Link in der Bio erspart. Bei einigen Marken, die die neue Funktion in der Testphase ausprobiert haben sind begeistert, da die Funktion nicht nur einfach funktioniert, sondern auch auf positive Bewertung stößt. In Zukunft muss der Nutzer für weitere Funktionen die App nicht mehr verlassen. Instagram-Nutzer sind Werbebeiträge schon von Influencern gewöhnt, auf Pinterest hingegen stand bis jetzt immer nur die Inspiration im Vordergrund.
Ein Problem stellt klar, dass fast jeder diese Funktion nutzen kann und es somit zu einer Spam-Shop-Welle kommen kann und das den Nutzer eher abschreckt.
In Zukunft werden durch die neue Funktion eher Impulskäufe getätigt, anstatt Plankäufe. Auch kleinere Marken haben nun die Möglichkeit zu wachsen und einen größeren Marktanteil zu erreichen. Dies bedeutet gleichzeitig auch für den Konsumenten, dass er mehr Auswahl hat.

 

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