Firefox Quantum – Firefox greift an und möchte wieder Browser Nummer 1 werden

Mit Firefox Quantum kündigt Mozilla nichts Geringeres als das „Größte Update aller Zeiten“ an. Firefox erhielt mit Quantum nicht nur eine neue Engine, sondern auch ein überarbeitetes Logo. Der neue Browser soll flinker, schlanker und schöner sein als seine Vorgänger und insbesondere endlich mit Chrome mithalten können.

Das Ziel ist es Google Chrome als meist genutzten Browser abzulösen.  Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass auch Google reagiert und seinen Browser weiterentwickelt. Man darf also gespannt sein ob Firefox das große Comeback gelingt.

Erfahren Sie in diesem Artikel wie es die Mozilla Entwickler geschafft haben den schnellsten Browser der Welt zu entwickeln.

Neu, schnell und stark soll er sein, der neue Firefox Quantum – Die größte Neuerung ist die neue Browser-Engine, die den Seitenaufbau deutlich beschleunigen soll und dabei weniger RAM beansprucht als ältere Firefox-Versionen. Die Benutzeroberfläche ist komplett überarbeitet worden und trägt den Namen ‚Photon‘, die das vorige Interface namens ‚Australis‘ ablöst. Auch das Firefox Logo erstrahlt im neuen Look und wirkt – passend zum neuen Interface wesentlich zeitgemäßer.

Die letzte Firefox Version galt unter Kritikern als träge und aufgeblasen, weshalb viele Firefox-Nutzer auf Google Chrome umgestiegen sind. Googles Browser ist seither weltweiter Marktführer und überzeugt seine Nutzer mit Schnelligkeit und einem schlanker Architektur. Mit Firefox Quantum will Mozilla nun seinem starken Rivalen endlich die Stirn bieten und Chrome bestenfalls als meist genutzten Browser ablösen.

Hoher Aufwand für mehr Geschwindigkeit

Ziel sei, dass Chrome im Vergleich zu Firefox Quantum geradezu veraltet wirkt. Die Mozilla Entwickler haben extrem viel Arbeit in die neue Browser-Version investiert. Rund 75 Prozent der Codebasis von Firefox wurden angefasst – was fast 7 Millionen Codezeilen entspricht. Somit war das vergangene Jahr laut Mayo – Dem Kopf hinter Quantum – von „intensiver Arbeit“ geprägt.

Bessere Performance – geringere RAM Nutzung

Die höhere Geschwindigkeit und bessere Performance wird vor Allem auch dadurch erzielt, dass Firefox Quantum die Aufgaben auf  mehrere Prozessorkerne verteilt und somit wesentlich effizienter arbeitet als seine Vorgänger.

Durch den Umstieg auf eine Multiprozess-Architektur wird moderne Hardware besser genutzt

Mit der Version 57 – wie Quantum auch bezeichnet wird – nutzt die Engine Quantum mehrere Kerne aus, insbesondere bei komplexeren Seiten und Web-Apps dürfte sich das spürbar auswirken.

Aktive Tabs werden priorisiert

Dieser Ansatz ist zwar nicht völlig neu, doch nun behandelt auch Firefox den aktiven Tab mit Priorität gegenüber den im Hintergrund liegenden, ungenutzten Tabs. Firefox-Entwickler Dietrich Ayala bewies, dass selbst 1691 geöffnete Tabs den Browser nicht in die Knie zwingen.

 

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